Montag, 15. November 2010

Salon du chocolat- Шикарное Шоколадное Шоу

В конце октября в Париже открылся международный салон шоколада- Salon de chocolat. После 4 дней пребывания в Париже, эта феерическая ярмарка для гурманов и просто любителей полакомится отправилась в мировое турне и, согласно информации на сайте, даже обещает заглянуть в Москву. Так что начинайте делать диету,дорогие москвичи!
Там бессомненно будет много возможностей полакомиться и таким образом, хочешь- не хочешь, запастись резервами на зиму...
Неудивительно что инавгурация такого мероприятия прошла именно в Париже,столице Франции -страны гурманов и деликатессов.
К сожалению мы не смогли на неё попасть, так как четверг является для большинства одним из самых нагруженных дней в университете. Посмотрев фотографии с шоколадного дефиле, я очень об этом пожалела... А именно вот почему:



...Шоколадные платья!!

Два "ремесла" являющимися эмблематичными для Парижа решили объединится- кулинария и мода. Помоему очень креативно получилось!
Ну, а мы посетили салон в пятницу в первой половине дня, в надежде избежать столпотворений, весьма свойственных таким медийным мероприятиям. Не там то было! Время от времени приходилось мириться с нечаенным ударом в грудь и наступанием на ногу со стороны соседа. Всем же хочеться всё, что только можно.. "продегустировать"
Иногда конечно приходилось и покупать то, что не дают продегустировать , а тааак хочется... Например, новшество в шоколадном бизнессе- горячий шоколад в виде деревянной ложки насаженной на кусок шоколада, как альтернатива к порошку. Чтобы приготовить горяий шоколад, нужно просто опустить её в ооочень горячее молоко и тихонечко размешивать. Казалось бы, как всё просто! Но, всё равно, интересно было бы попробывать, что я и сделала- за 3 евро. Кстати, тут стоит упомянуть, что вход стоил нескромные 12 евро, что уже как бы включает цену дегустаций.

маленькие сосуды прикреплённые к ложкам содержать либо сироп, либо ликёр, который добовляется в напиток.



Я думаю, что фотографии могут намного лучше описать все прелести и сюрпризы шоколадного салона. Оказывается из шоколада можно делать:

...шоколадную колбасу,

..вино,..шапинионы,
..сумки,




Фонтаны,галстуки и рубашки,

Цветы,овощи,

...и голых женщин..

Sonntag, 7. November 2010

Le Festival de la Bastille- Unerwartetes Treffen mit französischen Stars

Zu gleichen Zeit wie das Weinfest von Montmartre fand an einem warmen Oktoberwochenende das Festival de la Bastille (11. Arrondissement). Ja, es war ein sehr erlebnisreiches Wochenende!
La Bastille und le Montmartre kämpfen lange um den Platz des hippsten Quartiers von Paris. Beide haben eine reiche Geschichte, eine wirklich Pariser Ambiance und eine Unmenge von originellen Boutiquen, Bars, Restaurants und Clubs. Das Programm war genauso umfassend, aber dafür weniger demokratisch. Als wir in einer Modeboutique auftauchten, in der im Rahmen des Festivals ein Styling mit anschließendem Fotoshooting stattfinden sollte, wurde uns gesagt, dass man sich eine Woche im Voraus hätte anmelden müssen. Ein wenig enttäuscht gingen wir weiter. Mein Hauptziel war Café Pause, wo die Präsentation des neuen Films von einem meiner Lieblingsregisseure- Cédric Klapish (L'Auberge Espagnole, Paris)- angesagt war. Der Weg bis dahin führte über mehrere Modeboutiquen, an denen, wir, Mädchen mit einer Ausnahme, auf keinen Fall vorbeigehen konnten. Wir haben feststellen können, dass La Bastille einen sehr guten Shopping-Terrain darstellt. Und ich hatte einen neuen Mantel:) Als wir im Café Pause ankamen, sahen wir auf der Terasse sitzend (Oh mein Gott!) nicht nur Cédric Klapish, sondern auch Romain Duris, den zurzeit angesagtesten französischen Schauspieler der jüngeren Generation, und viele andere französische Film- und Fernsehenstars, die ich vom Sehen, aber nicht beim Namen kenne. Drinnen hing eine große Leinwand und alle Plätze waren schon besetzt. Den Film haben wir nur durch die Wände aus Glas sehen, aber nicht hören können. Das machte aber nichts, denn wir saßen bei einem Gläßchen Wein am Nachbartisch von C. Klapish und R.Duris.

Wie meinem Kopf ein Blumenstrauß entwachsen ist- Bienvenue à la Fête des vendanges de Montmartre!


Gerade aus München vom Oktoberfest zurückgekehrt, lese ich in ANOUSParis, dass in Montmartre ein Weinfest stattfindet. Was für ein Zufall! Schnell rufe ich bei Facebook alle anderen Erasmusstudenten zusammen- da müssen wir hin! Funny story: seitdem wurde ich zum Anführer unserer Gruppe ernannt- "Mademoiselle Bismarck",)
Das Programm im Internet ist sehr unübersichtlich und umfangreich, in Papierform ist es ein ganzes Heftlein von unzählbaren Events,die auf nur 5 Tage verteilt sind. Folgende Schlagwörter sind zu identufuzieren: "dégustation gratuite, artistes, feu d'artifice" Alles klingt höchst verlockend, also lege ich den Treffpunkt fest: Métro Porte Clignancourt- die Grenze zwischen bourgeoisem Montmartre und dem simplen Pariser Ghetto. Dies natürlich nicht ohne Grund: dort soll es Weingärten geben, in welchen kostenlose Führungen und Degustationen stattfinden. Entweder haben wir den richtigen Ort nicht gefunden oder die Beschreibung im Programmheftlein war irreführend, aber wir landen in einem Vereinstreff in einem weingartenähnlichem Ort und- quel malheur- der Wein ist nur von Vereinsmitgliedern zu "degustieren". Aber es gibt immerhin Live-Musik und doch ein Gläßchen Wein...für unsere gesamte Truppe von 8 Man(n).
Um 15:00 Uhr ist bei der Marie ein so genanntes Défilé angesagt- karnavalzugähnliches Geschehen, bei dem sich jede Region in jeweliger Tracht mit musikalischer Begleitung darstellt. Das ist natürlich für uns, Touristen und Frankreichliebhaber, ein einmaliges Ereignis, denn die ganze kulturelle Vielfalt des Landes ist auf einem Platz vor der Marie des 18. Arrondissement an diesem Tag zu sehen. Die Kostüme, die Musik- alles äußerst spannend, aber die Frage die mich bis heute quält ist:
Was macht ein Georgier mit einer Georgienfahne, mitten im französischen Trachtenzug?!
Meines Erachtens ist Georgien ein autonomes Land, das nicht nur keine Region Frankreichs ist, sondern auch nicht viel damit zu tun hat...aus kultureller Hinsicht. Na ja, ich glaube ich werde dieses Rätsel des unerwartet aufgetauchten Georgiers auf der Feier der französischen Regionen nicht lösen können.
Weiter ging es Richtung Sacre-Coeur, dem Herz und zugleich touristischem Treffpunkt von Montmartre. Die schöne weiße Kirche wurde im Gedenken der Opfer der blutigen Auseinandersetzungen zu Zeiten der Pariser Commune (Ende des 19. Jahrhunderts) erbaut und prägt seitdem das Pariser Stadtbild, denn sie befindet sich auf einem Hügel-Butte de Montmartre- und ist von überall zu sehen. Beim schönen Wetter ist es ein perfekter Platz, um die Sonne zu genießen, und noch dazu, mit einem hervorragendem Blick auf Paris! So blieben wir eine Zeitlang auf der Treppe sitzen. Es war so schön entspannend, dass ich am liebsten den ganzen Tag dort verbracht hätte, aber die anderen hatten ganz andere Ziele vor Augen, nämlich, unbedingt diese kostenlose Weinproben zu finden, von denen es laut Programmheftchen mehrere überall in Montmartre gegeben haben soll. Also begaben wir uns erneut auf die Suche!
Letzendlich bin ich denjenigen sehr dankbar, die mich fast gezwungen haben,das gemütliche Plätzchen zu verlassen, denn das Highlight des Tages stand uns noch bevor... Wir gingen die Straßen auf und ab, bis wir auf einer Barterasse eine Frau mit einer außergewöhnlichen, fast märchenhaften Frisur gesichtet haben. Einstimmig schloßen wir grinsend: "ça, c'est Paris!" Sie und ihr Begleiter standen auf und machten sich auf den Weg. Wir, genauso wie Alice dem Hasen, folgten der mysteriösen Frau. Bis wir mitten auf der Straße ein Stand des virtuosen Künstler-Friseurs entdeckten. Ohne große Überlegungen beschloßen wir, uns seiner Kundschaft anzuschließen und...uns von dem Maître überrschen zu lassen. So scheinbar kopmlexen Kreationen wurden in 10-15 Minuten geschaffen. Wir kamen als ordinäre Touristen und gingen als die kuriösesten Sehenswürdigkeiten von Paris. Die Frisuren waren eine Art Mélange aus Lady Gaga, Marie-Antoinette und Alice in Wonderland. Das ganze Geschehen war so surreal... Die Menschen konnten nicht einfach vorbeigehen, einige fragten wo man solche Frisuren macht, und ob wir bei einem Film oder Theater mitgespielt haben, die anderen wollten Fotos mit uns machen. So wird man zu einer Celebrity of the moment, kann ich nur sagen! und gewinnt dazu einmalige Erinnerungen. Das echte Paris-Feeling!
































































Dienstag, 2. November 2010

Die Compagnie der ModepaparazzIiiii





Paris is Fashion! Vol.2




Neben ASVOFF gab es für mich noch einen must-see Fashionevent- die Retrospektive der Mode der 70er/80er Jahre. Die Epoche gilt als die Geburtsstunde des Prêt-à-porter (zu deutsch: "fertig zum Tragen"), was die demokratische Antwort der Mode auf Haute-Couture darstellt. Neben der "hohen" Mode entsteht eine Art zugängliche, alltägliche Mode, die eben "zum Tragen", und nicht nur zum Bewundern da ist. Die 2 Modekreateure, die diese Jahrzente prägen, sind Yves Saint Laurent und Jean Paul Gaultier.

Auf solchen Aus- und Vorstellungen wie ASVOFF trifft man ein interessante Spezie, die, wie mir scheint, in Paris weit verbreitet ist- die Modestudenten und angehende Designer, die nach Inspriration suchen. Dafür sind sie sich nicht zu Schade, auf dem Boden zu sitzen mit einem Schreib- oder Zeichenblock, in den sie neue, oder genauer gesagt, von alten Meistern inspirierte Ideen reinzeichnen. Ohne Inspiration durch Imitation schafft man nichts. Das behaupteten übrigens die großen Künstler selbst, wie zum Beispiel Picasso und Dali. Diesem Gedanken ist eine ganze Ausstellung im Musée d'Art Moderne gewidmet worden- SECONDE MAIN (Zweite Hand)-eine Sammlung von Reproductionen berühmter Kunstwerke. Und so geht es weiter und weiter...Wenn es um Kunst und Kultur in Paris geht, kann man stundenlang erzählen und wird nie fertig.

Paris is Fashion!


Paris war, ist und bleibt die berüchtigte Hauptstadt der Mode, der Kunst und des Trends. Besser: hier ist die Mode mehr als nur ein Trend, hier wird die Mode zur Kunst. Zu jeglicher Zeit finden die Faschionfreaks und einfach nur Modeinteressierte (wie ich) etwas Sehenswertes. Sei es eine Ausstellung, ein Défilé, eine Filmreihe, eine Zeitschrift, eine Hommage an eine Créateur oder einfach nur die Menschen denen man auf der Strasse begegnet. Paris lebt die Mode! Paris is Fashion!
Das heißt natürlich nicht, dass jeder Mensch in Paris eine Stilikone ist. Keineswegs!
Aber es ist doch diese gewisse Atmosphäre, dieser gewisse französische Stil, weltweiter Synonym für Eleganz, die ins Auge fallen, wenn nicht das Pariser Stadtbild prägen.
Was Fashion-Events anhgeht, war ich gerade auf 2: einer Vorstellung und einer Ausstellung.
Die Vorstellung hieß ASVOFF, wofür die längere Version folgend lautet: "A shaded view on fashion film". Diese Sorte von Veranstaltung war die erste ihrer Art- das erste Festival des Fashion Films. Kein Wunder! Was ist Fashion Film? Keine Ahnung...und so ging es, glaube ich, nicht nur mir. Werbungsspot? Ja, kann sein, aber auch viel mehr:

«A Shaded View on Fashion Film» (ASVOFF) shakes up the old rules of fashion by putting the focus on the moving image, in an industry long dominated by the “still” photographic medium.

ASVOFF is a festival including a film selection & competition, documentaries, features and installations.

The common thread that binds this diverse program is the use of fashion, beauty and/or style as the principal subject, theme or cinematic aesthetic. The festival is a study in the drama, power and personification that fashion evokes and commands on screen.